Kultur ist Teilhabe

Kultur ist Teilhabe und Ausdruck einer demokratischen Gesellschaft. Das muss für ALLE möglich sein, unabhängig vom Geldbeutel. Kultur braucht Platz. Kultur ist bunt, kreativ und überall. Das werde ich fördern. Die Ratsbeschlüsse zur Sanierung der Stadthalle und des Otfried-Müller-Hauses für das Junge Theater müssen deshalb konsequent umgesetzt werden. Das KAZ wird mit mir in der ehemaligen Voigtschule bleiben können. Das Deutsche Theater und das Städtische Museum müssen saniert werden, dafür mache ich mich stark. Denn Göttingen ohne DT und Museum sind für mich undenkbar. 

Das Besondere an der Göttinger Kultur ist nicht nur die Vielfältigkeit, sondern die räumliche Nähe, in der das Meiste stattfindet. Ich denke zum Beispiel an das Forum Wissen und das Kunsthaus –  beides Einrichtungen, für die jetzt schon vorprogrammiert ist, dass sie Publikumsmagneten mit mindestens überregionaler, wenn nicht gar internationaler Aufmerksamkeit werden werden –  das Deutsche Theater, die Stadthalle (bald mit einem Vorplatz, auf dem Kultur stattfindet), das Kunstquartier, den Jim Dine Pavillon, demnächst ein Göttinger Literaturhaus in privater Planung, das Junge Theater, KAZ, Méliès. Unser kulturelles Leben lässt sich bei einem Rundgang um den Wall entdecken. Der dauert nur eine halbe Stunde – wenn wir noch Skulpturen von Göttinger Künstler*innen und Wissenschaftler*innen (unseren Nobelpreisträger*innen) entlang des Weges platzieren, bei denen man kurz stehen bleibt, vielleicht etwas länger. Wir haben dabei die kulturelle Vielfalt Göttingens hautnah erlebt. Diese Nähe will ich stärker als Alleinstellungsmerkmal herausstellen.

Max Goldt liest beim Göttinger Literaturherbst
Soundcheck Neue Musik
Soundcheck Neue Musik

Utopie? Nein, vieles davon haben wir schon, anderes ist in Vorbereitung. Es ist nur ein kleiner Schritt, Göttingen mit all seinen Schätzen als Kulturhauptstadt im Süden Niedersachsens zu etablieren. Genau das möchte ich erreichen. 

Kultur darf übrigens nicht nur in der Innenstadt stattfinden. Sie sollte auch dahin kommen, wo die Menschen wohnen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Festhalle Weende und die Mehrzweckhalle in Grone besser für Kulturveranstaltungen ausgestattet sind, dass auch unsere kleineren Kulturlichter gesehen werden, dass die Kreativszene rund um die Musa am Hagenweg unterstützt und dass Kultur in den Ortsteilen stärker ermöglicht wird.

Die Kulturschaffenden haben neben dem Einzelhandel und den Hotels und Gaststätten am meisten unter der Pandemie gelitten. Viele hatten einen Totalausfall ihrer Einnahmen und kaum staatliche Unterstützung. Als Kulturdezernentin habe ich die Göttinger Einrichtungen durchgängig weiter gefördert. Zusammen mit dem Kurzarbeitergeld hat das Vielen das Überleben gesichert. Wenn demnächst die Zeit für Öffnungen kommt, werden wir unsere Anstrengungen noch intensivieren müssen. Denn es wird lange dauern, bis Kultur wieder im gewohnten Umfang stattfindet. Trotz knapper Kassen wird es mit mir als Oberbürgermeisterin keine Einsparungen im Kulturbereich geben.

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